gesundheitshaus-am-wiehengebirge.de

Urlaub und Seminare

Unser Haus

Sie sind hier: Home » Unser Haus

Neues aus dem Gesundheitshaus-am-Wiehengebirge

Wir möchten uns aus der verordneten Gäste- und Seminarhauspause melden und berichten, was bei uns passiert und auch einige unserer – auch wechselnden - Gedanken zur Situation schreiben.

Zum Glück ist in unserem Haus viel Leben, da Sonja, Ulf und Andrea bald einziehen und die Wohnung ganz neu und hell und schön herrichten, auch sind noch einige Andere hier „gestrandet“ und gemeinschaftliches Leben ist nicht ganz versiegt. Der April hat uns einen blühenden Garten / Wald und ein Gewächshaus beschert (letzteres eigentlich Sonja), es gibt viele Baustellen, die ohne Gäste, die gestört werden könnten, und mit vielen Händen ganz gut vorangehen können. Allerdings haben wir auch viele Absagen bis in den Sommer und keine Einnahmen. Immerhin konnte Sonja ihre Praxis wieder eröffnen und Claudias  Heil- und Trommelkreis hat jeden Freitag stattfinden können –  über Handy und Computerverbindung.

Wir hoffen, dass es nun bald wieder mehr reale Begegnung geben wird. Sicher gibt es eine Reihe positiver Effekte der Besinnung und auch der vermehrten Digitalisierung, die Sätze aus dem Einleitungstext der Zeitschrift „Das Magazin“, Mai 2020 von Andreas Lehmann&Redaktion zur digitalisierten Gesellschaft sprachen uns jedoch aus dem Herzen: „Und das soll die Zukunft sein? Sind wir mal ehrlich, diese schöne, neue, hygienische Welt ist doch nicht selten ein Ärgernis, etwas, das einem Zeit raubt, vor allem aber: Sie ist nur eine Ersatzwelt, ein Surrogat. Was wir jetzt merken, ist doch, dass wir wieder richtig umarmen, anfassen, küssen wollen. Wir möchten dichtgedrängt in Fußballstadien stehen und uns in die Arme fallen, in vollen Konzertsälen hüpfen, wir wollen eng beieinander an gedeckten Tafeln sitzen und Wein trinken (oder in ollen, vollen Bierkneipen Bier), kurzum: Wir sehnen uns nach dem „echten“ Leben“


Viele betonen, dass es Zeit ist  für Veränderung, das ist sicher wichtig in Anbetracht von Klimaproblemen, Hunger, Krieg, Wachstumsideologie und noch gesteigerten sozialen Schieflagen, das Problem ist allerdings, wenn Veränderungen durch Angst geleitet sind. Wer meint eigentlich was mit der „neuen Normalität“?

Als „alte Aktivisten“ für Frieden, Umwelt, soziale Gerechtigkeit und eben für kulturelle Vielfalt, Verständigung und selbstbestimmte Suche nach Gesundheit und glücklichem Leben, für die auch unser Verein „Karuna“ steht und für die wir unser Experiment Gesundheitshaus gestartet haben, wissen wir, dass immer wenn ein Krieg (oder Kampf gegen) von großen Teilen der Medien und Politiker ausgerufen wird, große Achtsamkeit gefragt ist. So war es beim kalten Krieg, beim Kampf gegen rebellierende 68er mit dem Versuch die Notstandsgesetze einzuführen, beim „Krieg“ gegen den Terrorismus und nun beim ausgerufenen Kampf gegen ein Virus. Es besteht die Gefahr, dass diejenigen, die mit immer mehr autoritären Maßnahmen und Überwachung reagieren wollen die Oberhand gewinnen, dass Menschen, die eine andere Meinung äußern, verunglimpft werden oder nicht zu Wort kommen. Die Verhältnisse in China, Ungarn und anderen Ländern zeigen, was möglicherweise zu verhindern ist.

Neben der Achtsamkeit hierfür ist es unserer Meinung nach wichtig spirituelle und politische Energie in eine andere Richtung freizusetzen, da uns das Virus auch lehren kann, dass Ressourcen begrenzt sind, die Tiere und Pflanzen ihre Lebensräume brauchen - wie besonders die indianischen Völker betont haben - und sich mit Technik, Impfungen und Überwachung nicht Gesundheit herstellen lässt. Also möchten wir unseren Weg für mehr eigenständige und alternative Möglichkeiten zu Gesundheit und einem erfüllten Leben zu kommen, gerade jetzt intensiv weiter verfolgen und hoffen auf Deine Unterstützung. Wir wünschen uns, dass wir den Betrieb bald wieder aufnehmen können und unsere aus dem Stillstand erwachsenen finanziellen Probleme begrenzt bleiben.


Wir freuen uns, einen schönen Platz gestalten zu können, der Raum bietet für Seminare und Erholung, an dem Menschen liebevoll mit sich, anderen Menschen und Lebewesen und der Natur in Kontakt sein können. Wir haben das Zentrum Gesundheitshaus genannt, weil wir unter Gesundheit Entwicklung von neuen Perspektiven und Stärkung geistiger und körperlicher Kräfte verstehen.

Wir wollen Selbstheilung unter dem Oberthema “Reisen zur Kraft” anregen, in Seminaren, Fortbildungen und Kursen, in Kurzurlauben, Urlaubsprogrammen, Behandlungen, Massagen, Beratungsgesprächen, Meditationen und Themenabenden. Die SeminarleiterInnen verantworten ihre Inhalte selbst, dabei wünschen wir uns, dass sie im Sinne des Vereins Karuna zur Förderung von Gesundheit, Völkerverständigung, respektvollen Umgang und Toleranz wirken. Ausgeschlossen sind Rassen, Volksgruppen oder Nationen verunglimpfende und gewaltbefürwortende Inhalte.

Wir bieten ausschließlich vegetarische Kost an.

Für uns ist es wichtig eine preisgünstige Möglichkeit zu schaffen , daher haben wir auf „Luxus“ verzichtet. Die Zimmer sind gemütlich und individuell nach Heilkräutern und Blumen gestaltet, Warm- und Kaltwasser ist in den Zimmern, WC und Duschen auf dem Flur. Wir haben bewußt auf Fernseher verzichtet, um Gelegenheit zu bieten, mit sich und der Natur zu sein. Wir sind ein Fahrradfreundlicher Gastbetrieb und erfüllen die ADFC-Kriterien.

Unsere Angebote im Kurzüberblick:

  • Übernachtung und Frühstück
  • Garten, Wanderwege direkt vom Haus
  • Wohlfühlangebote für Gäste
  • Teilnahme an Meditationen und anderen Angeboten
  • Selbstversorgerküche
  • Seminarbuchung bis 16 Personen
  • Seminarraum
  • Kleingruppenräume
  • Übernachtung in 1-4 Bettzimmer