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Neues aus dem Gesundheitshaus-am-Wiehengebirge 16.12.2020

Liebe Freundinnen, Freunde des Hauses und Interessierte am Gesundheitshaus


Zur Weihnachtszeit Neuigkeiten aus dem Wiehengebirge. Da wir uns gegenseitig zu Weihnachten oft Frieden und zu Neujahr Gesundheit wünschen, möchten wir hoffen, dass nach einem Jahr eingeengter von Ängsten geprägter Diskussion wieder Platz entsteht für eine weitere Sicht. Wir sind überzeugt, dass Frieden nicht durch gewaltsame sogenannte Friedensmissionen entsteht und Gesundheit sich nicht allein mit technischen Mitteln herstellen lässt.

Daher möchten wir die Friedensvision von Johan Galtung und die Gesundheitsdefinition der WHO in Erinnerung rufen:


Positiver Frieden ist ein Konzept des norwegischen Friedensforschers Johan Galtung, das er um 1971 entwickelte. Gemeint ist damit ein Frieden, der nicht allein in der Abwesenheit von internationaler Gewaltausübung besteht, sondern in der Abwesenheit von personaler Gewalt und struktureller Gewalt in allen Gesellschaftsbereichen...

Willy Brandt: „Not ist Konflikt. Wo Hunger herrscht, ist auf Dauer kein Friede. […] Wir werden uns entschließen müssen, mit ritualisierten Traditionen zu brechen: Wer den Krieg ächten will, muss auch den Hunger ächten“ (Ansprache vor der UNO-Vollversammlung Anfang Oktober 1973). Die Ziele des positiven Friedens sind zum einen der dauerhafte Frieden, Friedenssicherung und die friedvolle gewaltfreie Gesellschaft. Dieser Frieden kann allerdings nur durch Gerechtigkeit, durch Einhaltung von Menschenrechten, Versöhnung und Verständigung, Aufbauhilfen und Kriegsfolgebewältigung erreicht werden.“ (Wikipedia)


"Gesundheit ist ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen."
Weltgesundheitsorganisation (WHO) - 
Verfassung (Stand Mai 2014)


Gerne möchten wir dafür werben, sich diesen Zielen zuzuwenden und das in unseren Möglichkeiten Stehende dafür tun. Dafür wirkt auch unser Verein zur Förderung von Gesundheit und Kultur. Da die Angst vor und um Corona derzeit die Gedanken und Gefühle prägt, ist das nicht einfach und sind wir zum Thema Verständigung an einem kritischen Punkt auch innerhalb des Landes und sogar in Freundeskreisen. Die Einen sind sehr besorgt um das Virus, Andere haben Angst vor dem Überwachungsstaat, der sich durch die Sorge um Gesundheit legitimieren könnte. Die Debattenkultur in Politik, Medien und Wissenschaften scheint in Drohgebärden unterzugehen. Die Schere von Arm und Reich geht so weit auseinander, dass die Superreichen und Krisengewinnler die Richtung unserer Gesellschaften in weiten Teilen vorgeben könn(t)en.


Zum Glück hat unsere Hausgemeinschaft in diesen schwierigen Zeiten einen guten Zusammenhalt praktiziert und Diskussionen sind unterstützend. Darüber sind wir sehr glücklich und wir sind überzeugt, dass aus vielen kleinen Gemeinschaften Veränderungen entstehen können.

Spirituell sensitive Menschen und Astrologen nähren die Hoffnung, dass es auf anderen Ebenen des Seins Anzeichen für positive Veränderungen gibt. Die Sternenkonstellation dieser Weihnachten ähnelt demnach der zu Christi Geburt und unterstützt uns. Prozesse der Vergebung und geistig spiritueller Veränderung können einen guten Nährboden haben.

Ein kleiner Hoffnungsschimmer auf politischer Ebene, dass es nicht zu gelingen scheint, im Windschatten der Krise bewaffnete Drohnen in Deutschland zu etablieren, die die Hemmschwelle Menschenleben zu vernichten, nochmals senken könnten.

Positives gibt es zudem zu berichten: Die neue Hausgemeinschaft konnte und kann BesucherInnen und FreundInnen ein Zeichen gegen Vereinsamungsgefühle geben. Andrea hat insbesondere ihre online- und telefonische Vergebungsarbeit so ausweiten können, dass viele Menschen profitieren und sie ihren anderen Job beenden konnte. Sonja konnte ihre Praxis durchgängig weiterführen, durch die räumliche Nähe mit weniger Aufwand, zudem hilft sie im Bioladenjob Menschen sich gut zu ernähren. Claudia konnte schamanische Beratungen und den Heil- und Trommelkreis durchgängig anbieten, zum Teil allerdings nur telefonisch und ab Juni dann wieder in die meisten Einrichtungen gehen. Dort konnte sie Menschen durch Aromareflexzonenmassagen u.a. unterstützen, die auch schon ohne Corona mit Isolation zu tun haben.

Zum Glück konnten auch einige Seminare und Fortbildungsangebote stattfinden und einige Gäste hier sein. Unsere befreundete reisende Handwerkerfamilie konnte und kann aktuell wieder den „Lock Down“ hier im Wohnbus verbringen und uns auch bei den Baustellen unterstützen. Es sieht danach aus, dass eine Dauerbaustelle (Bad oben) des Jahres bald abgeschlossen werden kann und wir uns womöglich neben den Arbeiten an den vertrockneten Fichten u.a. dem Projekt Naturmeditationsraum widmen können.

Unser nepalesischer Schamanenfreund Bhola konnte leider nicht anreisen, gibt aber noch einen online – Workshop am Wochenende.

Aufgrund der Unwägbarkeiten gibt es ansonsten noch kein Programm anzukündigen, Nina unsere Yogalehrerin hat gerade geschrieben, dass sie im Januar zunächst online beginnt aber sobald es geht wieder zu uns kommt.

Finanziell war das Jahr nicht gut aber unsere Reserven und ein kleiner Zuschuss für Claudia haben größere Probleme verhindert. Unterstützung können wir brauchen, es sei einmal darauf hingewiesen, dass Spenden an den Verein Karuna steuerlich absetzbar sind und auch Fördermitglieder sehr willkommen sind. Informationen dazu gibt es auf unserer Webseite oder auf Nachfrage. Tatsächlich konnten wir auch unsere Jahreshauptversammlung mit Telefonkonferenz noch ordnungsgemäß durchführen.

Es gäbe noch Vieles zu berichten aber zu lang soll der Brief nicht werden.

Wir wünschen eine besinnliche und friedliche Weihnachtszeit und ein gutes, gesundes Jahr 2021.


Herzliche Grüße von Claudia und Harald

Noch eine Filmempfehlung: Die Wahrheit über... Homöopathie | rbb (rbb-online.de)


   Juni 2020

Wir möchten berichten, was bei uns passiert und auch einige unserer – auch wechselnden - Gedanken zur Situation schreiben.

Zum Glück ist in unserem Haus viel Leben, da Sonja, Ulf und Andrea eingezogen sind und die Wohnung ganz neu und hell und schön hergerichtet haben, auch sind noch einige Andere hier in den schwierigen Zeiten „gestrandet“ und gemeinschaftliches Leben ist nicht ganz versiegt. Im Sommer konnten zumindest einige Seminare und Veranstaltungen stattfinden und das Gewächshaus und der Garten haben einige Freude gemacht. Die Fichten sind abgestorben und wir tragen sie langsam ab, neues Leben entsteht im Wald. 

Wir erleben eine starke Polarisierung um den Umgang mit dem Virus, Claudia hat eine Reihe Vorträge zum Schutz vor Viren gehalten. Wir denken, wichtig ist nicht in Angst zu verfallen und angemessenen Respekt zu zeigen gegenüber dem Virus und auch anderen Meinungen. 

Sicher gibt es auch eine Reihe positiver Effekte der Besinnung und auch der vermehrten Digitalisierung, die Sätze aus dem Einleitungstext der Zeitschrift „Das Magazin“, Mai 2020 von Andreas Lehmann&Redaktion zur digitalisierten Gesellschaft sprachen uns jedoch aus dem Herzen: „Und das soll die Zukunft sein? Sind wir mal ehrlich, diese schöne, neue, hygienische Welt ist doch nicht selten ein Ärgernis, etwas, das einem Zeit raubt, vor allem aber: Sie ist nur eine Ersatzwelt, ein Surrogat. Was wir jetzt merken, ist doch, dass wir wieder richtig umarmen, anfassen, küssen wollen. Wir möchten dichtgedrängt in Fußballstadien stehen und uns in die Arme fallen, in vollen Konzertsälen hüpfen, wir wollen eng beieinander an gedeckten Tafeln sitzen und Wein trinken (oder in ollen, vollen Bierkneipen Bier), kurzum: Wir sehnen uns nach dem „echten“ Leben“

Viele betonen, dass es Zeit ist  für Veränderung, das ist sicher wichtig in Anbetracht von Klimaproblemen, Hunger, Krieg, Wachstumsideologie und noch gesteigerten sozialen Schieflagen, das Problem ist allerdings, wenn Veränderungen durch Angst geleitet sind. Wer meint eigentlich was mit der „neuen Normalität“?

Als „alte Aktivisten“ für Frieden, Umwelt, soziale Gerechtigkeit und eben für kulturelle Vielfalt, Verständigung und selbstbestimmte Suche nach Gesundheit und glücklichem Leben, für die auch unser Verein „Karuna“ steht und für die wir unser Experiment Gesundheitshaus gestartet haben, wissen wir, dass immer wenn ein Krieg (oder Kampf gegen) von großen Teilen der Medien und Politiker ausgerufen wird, große Achtsamkeit gefragt ist. So war es beim kalten Krieg, beim Kampf gegen rebellierende 68er mit dem Versuch die Notstandsgesetze einzuführen, beim „Krieg“ gegen den Terrorismus und nun beim ausgerufenen Kampf gegen ein Virus. Es besteht die Gefahr, dass diejenigen, die mit immer mehr autoritären Maßnahmen und Überwachung reagieren wollen die Oberhand gewinnen, dass Menschen, die eine andere Meinung äußern, verunglimpft werden oder nicht zu Wort kommen. Die Verhältnisse in China, Ungarn und anderen Ländern zeigen, was möglicherweise zu verhindern ist.

Neben der Achtsamkeit hierfür ist es unserer Meinung nach wichtig spirituelle und politische Energie in eine andere Richtung freizusetzen, da uns das Virus auch lehren kann, dass Ressourcen begrenzt sind, die Tiere und Pflanzen ihre Lebensräume brauchen - wie besonders die indianischen Völker betont haben - und sich mit Technik, Impfungen und Überwachung nicht Gesundheit herstellen lässt. Also möchten wir unseren Weg für mehr eigenständige und alternative Möglichkeiten zu Gesundheit und einem erfüllten Leben zu kommen, gerade jetzt intensiv weiter verfolgen und hoffen auf Deine Unterstützung. Wir wünschen uns, dass wir den Betrieb bald wieder "normal" aufnehmen können und unsere aus den Stillständen erwachsenen finanziellen Probleme begrenzt bleiben.


Wir freuen uns, einen schönen Platz gestalten zu können, der Raum bietet für Seminare und Erholung, an dem Menschen liebevoll mit sich, anderen Menschen und Lebewesen und der Natur in Kontakt sein können. Wir haben das Zentrum Gesundheitshaus genannt, weil wir unter Gesundheit Entwicklung von neuen Perspektiven und Stärkung geistiger und körperlicher Kräfte verstehen.

Wir wollen Selbstheilung unter dem Oberthema “Reisen zur Kraft” anregen, in Seminaren, Fortbildungen und Kursen, in Kurzurlauben, Urlaubsprogrammen, Behandlungen, Massagen, Beratungsgesprächen, Meditationen und Themenabenden. Die SeminarleiterInnen verantworten ihre Inhalte selbst, dabei wünschen wir uns, dass sie im Sinne des Vereins Karuna zur Förderung von Gesundheit, Völkerverständigung, respektvollen Umgang und Toleranz wirken. Ausgeschlossen sind Rassen, Volksgruppen oder Nationen verunglimpfende und gewaltbefürwortende Inhalte.

Wir bieten ausschließlich vegetarische Kost an.

Für uns ist es wichtig eine preisgünstige Möglichkeit zu schaffen , daher haben wir auf „Luxus“ verzichtet. Die Zimmer sind gemütlich und individuell nach Heilkräutern und Blumen gestaltet, Warm- und Kaltwasser ist in den Zimmern, WC und Duschen auf dem Flur. Wir haben bewußt auf Fernseher verzichtet, um Gelegenheit zu bieten, mit sich und der Natur zu sein. Wir sind ein Fahrradfreundlicher Gastbetrieb und erfüllen die ADFC-Kriterien.

Unsere Angebote im Kurzüberblick:

  • Übernachtung und Frühstück
  • Garten, Wanderwege direkt vom Haus
  • Wohlfühlangebote für Gäste
  • Teilnahme an Meditationen und anderen Angeboten
  • Selbstversorgerküche
  • Seminarbuchung bis 16 Personen
  • Seminarraum
  • Kleingruppenräume
  • Übernachtung in 1-4 Bettzimmer